Julanka Rausch-Stroomann

Ausbildung zur Uhrmacherin/Zeitmesstechnikerin bei Jugend am Werk im März 2020 abgeschlossen

159 Stimmen

Ich und mein Lehrberuf


Was gefällt Ihnen besonders an der Uhrenbranche?
Die Uhrenbranche ist traditions- und geschichtsreich. Es ist die technische und mechanische Entstehung und Entwicklung der Uhren, die mich fasziniert. Zusätzlich gefällt mir besonders das Design und die teilweise kunstvolle Ausführung der Uhren.

Warum haben Sie sich für die Uhrmacherlehre entschieden?
Den Anstoß gab ein Flohmarktbesuch, bei dem ich einige alte Uhren entdeckte. Ich habe mich dann mehr mit der Materie beschäftigt und es entstand sehr bald der Wunsch, diesen Beruf zu erlernen. Inzwischen hat sich mein Interesse an der Mechanik und dem Restaurieren von Uhren, das Herausfinden von Fehlern und das Anfertigen von Ersatzteilen vertieft und meine Faszination bestärkt.

Beschreiben Sie kurz Ihren momentanen Tätigkeitsbereich
Ich bearbeite gerade eine Großuhr und habe ein Schlossscheibenschlagwerk komplett saniert. Das Lager für ein Beisatzrad war ausgelaufen, ein neues Futter musste hergestellt werden, damit der Eingriff zwischen dem Federhaus und dem Beisatzrad wieder in Ordnung ist. Zusätzlich repariere ich eine Taschenuhr, für die ich eine Balancewelle gedreht und neu eingesetzt habe.

Was ist für Sie die wichtigste Fähigkeit, die Sie bisher in Ihrer Ausbildung gelernt haben?
Das feinmechanische Können und das technisch-logische Verständnis und, dass es sich lohnt, die Geduld aufzubringen und die Freude und das Glücksgefühl zu haben, dass die Uhr wieder läuft und sauber in goldenem Licht glänzt.

 

Meine Vision für meine Zukunft


Was sind Ihre Ziele/Wünsche für die Zeit nach Beendigung der Lehre?
Ich habe gerade meine Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegt und möchte sehr gerne einen Arbeitsplatz in der Uhrmacherbranche, um mein Wissen und praktisches Können anzuwenden und erweitern zu können.