Jürgen Rindler

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Über


Bereits während meiner sportlichen Karriere als Fussballprofi und Tormann des TSV Hartberg habe ich neben meinem Studium zum Mag. der Rechtswissenschaften immer wieder im Familienbetrieb mitgearbeitet.

2019 bin ich dann nach Abschluss meines Studiums in den seit 1958 bestehenden Familienbetrieb eingestiegen und habe im Laufe des Jahres auch die Geschäftsführung übernommen.

Mein Tätigkeitsbereich umfasst das laufende Tagesgeschäft, die Finanzen, die Betreuung bestehender Privat- und Firmenkunden sowie die Expansion und Weiterentwicklung des Unternehmens in den Bereichen Erlebniseinkauf und Digitalisierung.

Ebenfalls 2019 wurde unser Geschäft auf meine Initiative und nach meinen Vorstellungen komplett neugestaltet.

Zunächst wurde die Außenfassade unseres Hauses in der Altstadt von Hartberg mit 23 Karat Dukaten-Doppelblatt Gold behutsam vergoldet, um dem Unternehmen ein glanzvolles Erscheinungsbild und eine optische Besonderheit zu verleihen.

Danach wurde der gesamte Verkaufsraum auf über 400m2 ausgebaut und modernisiert. Ziel dieses Umbaus war, das Geschäft zur Erlebnisoase zu formen, in der jeder Raum individuell gestaltet ist – von Industrial Style über gemütliche Wohnzimmeratmosphäre und eleganten Chic bis zur Lounge mit Weinkeller – sich aber dennoch ein klar erkennbares harmonisches Gesamtkonzept durchzieht. Bestückt wurden alle Räume mit handgefertigten Skulpturen, Antiquitäten und Kunstwerken renommierter Künstler.

Als Höhepunkt dieser Umgestaltung erfolgte der Neubau der Schau- und Erlebniswerkstätte, in der Kunden hautnah bei der Bearbeitung oder Veredelung der Schmuckstücke dabei sein können und in das Kunsthandwerk des Goldschmiedens eintauchen.

Daraus resultierte auch meine erste Innovation in unserer Kundenbetreuung: “Das Rindler Wedding Special”. Hier haben zukünftige Brautpaare die Möglichkeit, bei einem 5-Gang Menü inkl. Weinbegleitung in unserer Lounge kulinarische Höhepunkte zu genießen und zugleich bei der Bearbeitung ihrer Trauringe dabei zu sein bzw mit einer persönlichen Gravur auch selbst mitzuarbeiten und so einzigartige Erinnerungen mitnehmen.

In Planung befinden sich weitere Projekte zum Thema Augmented Reality und eine eigene Eventreihe.

Die Vision


Meine Vision ist es, Kunden “mehr” zu bieten, als nur Uhren und Schmuck bekannter Marken und Entwürfe aus unserer eigener Werkstatt.

Das Erlebnis, persönliche Betreuung auf höchstem Niveau und die Emotion beim Kauf stehen im Vordergrund. Des Weiteren liegt mein Fokus darauf, mehr Bewusstsein für Qualität zu schaffen, um die Hochwertigkeit des Unternehmens, sowie der gesamten Branche zu transportieren. Diese Aspekte führten mich zu den getroffenen Entscheidungen, wie der Vergoldung des Hauses, dem Neubau der Schau- und Erlebniswerkstätte und dem kompletten Umbau des Innengeschäfts.

Mein Ziel ist, die Marke “Rindler” und die Position als einer der umsatzstärksten Juweliere Österreichs, die meine Eltern in den letzten dreissig Jahren erfolgreich aufgebaut haben, weiter auszubauen, mit innovativen Ideen zu festigen und mit modernen Marketingmassnahmen auch für anspruchsvolle, junge Konsumenten der Generationen Y und Z reizvoll und interessant zu machen.

Als Erfolg am Weg zur Umsetzung dieser Vision sind bereits die Rückmeldungen aus Politik, von Bewohnern der Region und Besuchern der Stadt zu werten, welche die Vergoldung und den Umbau des Hauses als Bereicherung des Erscheinungsbildes und Aufwertung der Altstadt loben.

Es konnten auch schon Neukunden aus den Räumen Wien und Graz gewonnen werden, welche den persönlichen Service und das außergewöhnliche Angebot schätzen.

Besonders positives Feedback bekamen wir auch für unseren ersten großen Event “Die Hofübergabe”, bei der mein Vater Franz Rindler mir den Schlüssel des Hauses offiziell übergab und wir neben dem umgebauten Geschäft auch unsere neu entwickelte hauseigene Solitaire-Kollektion und die “Rindler Limited Edition” Uhren von Chronoswiss präsentierten. Begleitet wurde das Event musikalisch von einer Jazzsängerin am Piano sowie exquisitem Flying Dinner und einer Weinverkostung.

Ich bin sehr zufrieden mit den Entwicklungen seit der Übernahme und nach den Umbaumaßnahmen und besonders erfreut, wie positiv unser durchaus ungewöhnliches Konzept gerade im ländlicheren Raum sowie bei internationalen Kunden angenommen wird. Meine Erwartungen wurden erfüllt, teilweise sogar übertroffen.

Mein Learning bisher ist aber auch, kontinuierlich zu versuchen einen Schritt voraus zu sein und das begonnene Konzept immer weiter zu “veredeln” und zu verbessern. Es erfordert viel an Fingerspitzengefühl in dieser Branche den richtigen Mix an Tradition, Qualität und Kreativität zu bieten.

Um dieses Fingerspitzengefühl zu verfeinern und mein Fachwissen zu vertiefen, hatte ich für heuer einen GIA Diplomlehrgang in den USA geplant, den ich nun bedingt durch die COVID-19 Reisebeschränkungen auf kommendes Jahr verschoben habe.

Ich freue mich schon auf diesen nächsten Schritt auf dem Weg zur Umsetzung meiner Visionen.